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Der LEAK fordert:

Bessere Personalausstattung: Urlaub und Krankheit sollen nicht länger den Kitaalltag der Kinder bzw. Arbeitsalltag der Fachkräfte bestimmen. Das Fachkraft-Kind-Verhältnis soll an jedem Tag des Jahres Anwendung finden. Wir fordern daher einen Personalschlüssel, der die durchschnittlichen Krankheitstage der Fachkräfte ebenso aus den Berechnungen herausnimmt wie den Urlaubsanspruch nach Bundesurlaubsgesetz.

Bessere Kontrolle: Wir brauchen mehr Verbindlichkeit bei der Einhaltung der Qualität in unseren Einrichtungen. Wir fordern, dass die Meldepflichten eingehalten werden. Wir setzen uns dafür ein, dass das pädagogische Personal einer Kita jeden Monat erfasst wird und Abweichungen, die länger als vier Wochen andauern, geheilt werden. Dazu veranlasst die Aufsichtsbehörde die Erarbeitung eines Fahrplans, der im Kitaausschuss vorgestellt wird. Mittelfristig wollen wir eine Melde-/Schlichtungsstelle eingerichtet wissen, die für alle Eltern berlinweit erreichbar ist.

Mehr Erkenntnisse: Wir fordern eine landesweite Erhebung der Ausfall- und Abwesenheitszeiten (Fortbildung, Krankheit und Urlaub) und der Zeiten für die mittelbare pädagogische Arbeit durch Externe. Wir wollen ein Bild von der tatsächlichen Arbeitsbelastung der Berliner Erzieherinnen und Erzieher erhalten, um daraus Konsequenzen ziehen zu können. Konsequenzen, die unseren Erzieherinnen und Erziehern helfen, ihren Arbeitsalltag bewältigen zu können.

Mehr Anerkennung: Wir fordern vom Land Berlin weitere Anstrengungen zur Beseitigung des Fachkräftemangels. Dazu zählen wir vor allem eine spürbar bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher, eine bessere Berücksichtigung der Arbeitsbelastungen, die neben der eigentlichen Gruppenarbeit stattfinden (mittelbare pädagogische Arbeit) und die Schaffung von mehr Aufstiegschancen und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Berufsfeldes. Aber auch mehr Investitionen und Bemühungen, um den Gesundheitsschutz der Fachkräfte zu verbessern, gehören dazu.

Mehr Transparenz: Wir fordern eine Offenlegung des Personalschlüssels. Kita-Leitungen sollen gegenüber der Elternvertretung jeweils zur ersten Sitzung des Elternausschusses den Personaleinsatz in ihrer Kita erläutern, damit Eltern Abweichungen erkennen können.

Mehr Männer: Wir regen eine Werbeoffensive für den Beruf des Erziehers an, um insbesondere mehr Männer für den Erzieherberuf zu interessieren. Hamburg konnte so den Anteil der Erzieher deutlich erhöhen. Andere Stadtstaaten – wie Berlin – sollten dies nachahmen.

Mehr Vielfalt: Um der Realität unserer Kitas gerecht zu werden, muss sich die kulturelle Vielfalt auch bei den Erzieherinnen und Erziehern widerspiegeln. Zusätzlich soll die Anerkennung ausländischer Abschlüsse verbessert und vereinfacht werden.

Mehr Kind: Wir fordern die Abschaffung des Eigenanteils der Träger. Wir wollen, dass unsere Kinder zu 100 Prozent gesehen werden und nicht länger nur 93 Prozent der Kostenblattpauschalen den Trägern erstattet werden.

Mehr Bildung: Das Gutschein-System hat sich grundsätzlich bewährt, auch wenn Eltern aufgrund des Platzmangels von ihrem Wunsch- und Wahlrecht keinen Gebrauch machen können und in begehrten Lagen froh sind, überhaupt einen Platz zu bekommen. Das Gutschein-System sollte modifiziert werden. Gutscheine ohne Prüfung sollten mit einem Mindestvolumen von 6 Stunden ausgegeben werden.

Mehr Kita-Räume: Damit Kita-Räume auch in attraktiven Wohngegenden eröffnet werden können, müssen die unterschiedlichen Mietkosten stärker berücksichtigt werden. Wir suchen nach einer Anerkennung der tatsächlichen Preise bei der Kostenerstattung.

Mehr Organisation: Die Anforderungen an die Organisation einer Kita sind gewachsen. Eltern wollen ihre Gutscheine einlösen und besichtigen Kitas, Vertragsgespräche müssen geführt und die Weiterbildung des Teams organisiert werden. Das Berliner Bildungsprogramm ist in seiner neuen Auflage noch präziser in den Formulierungen. Eine gute Umsetzung dieser Anforderungen ist mit der derzeitigen Ressourcenausstattung nicht möglich. Daher fordern wir eine volle Freistellung der Leitungen ab einer Einrichtungsgröße von 60 Kindern und eine entsprechende Anpassung der anteiligen Freistellungen.

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LEAK-Forderungspapier Kurzfassung als Kita-Aushang


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(1828) Franziska Arndt
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Kita Schneckenhaus KiGäNO

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Do, 24. November 2016 10:44:41

Hanna gGmbH / Flohkiste

(1826) Undine Ritter
So, 13. November 2016 21:56:35

Pankower Wichtel

(1825) Luisa
Fr, 11. November 2016 19:39:22

INA.KINDER.GARTEN

(1824) Corinna Balkow
Mi, 9. November 2016 10:47:50

Kita Pestalozzistr 40

(1823) Dörte Jäger
So, 9. Oktober 2016 20:53:12

Kita Pankower Wichtel
Dusekestr. 14 - 22
13187 Berlin

(1822) Fabian Gehrke
So, 9. Oktober 2016 17:41:01

JAO gGmbH, Kita Pankower Wichtel

(1821) janka edling
Fr, 23. September 2016 09:44:31

Frau

(1820) Jan Kang Fricke
Mo, 12. September 2016 22:22:10

BIP Kreativitätskita Treskow-Höfe

(1819) Kristine Al Zoukra
Do, 8. September 2016 13:09:16

Mama von Emine und Sarah in der Kita Miteinander, Warburgzeile, Eigenbetrieb Nordwest

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